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Presseberichte

   
 
Artikel im Mitteilungsblatt der Stadt Waghäusel am 17.03.2006

MGV in Berlin!
Vier Tage lang w
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Artikel vom 26.05.06 - Auszüge

Frühlingsfest 2006

"Am Montag, 15. Mai, ging es bereits zur Mittagszeit hoch her. Es gab Wellfleisch mit Kraut, und bereits eine knappe Stunde später war davon nichts mehr übrig.
Am Nachmittag besuchten uns dann die Kinder des benachbarten Kindergarten St. Franziskus und sangen für uns einige wunderbar einstudierte Lieder. Die Freude der Zuhörer über diese gelungene Vorführung war mindestens so groß wie die der Kinder über die "Belohnung" hinterher in Form von Fanta und Pommes. Ein herzliches Dankeschön für diesen Auftritt nochmal den Kindern und Ihren Erzieherinnen!
Am Abend dann endlich der lang erwartete "Grand Prix von Wiesental", diesmal in abgewandelter Form. Da es kein echter Wettstreit sein sollte, gab es auch keine Juroren im eigentlichen Sinne. Was aber unseren Bürgermeister und dessen Stellvertreter nicht davon abhielt, in der ersten Reihe zu sitzen und fleißig Kommentare mitzuschreiben, die sie dann hinterher wieder wortgewandt zum Besten gaben (was halt Spaß macht, läßt man nicht so gerne bleiben, gell?!).
Den Auftakt machte der Musikverein mit zahlreichen flotten Weisen wie "Just a Gigolo" oder Musik aus "Grease". (Hier stach Bürgermeister Walter Heiler sofort das satte Weinrot der Uniform ins Auge, das er lobend erwähnte. Er ist halt ein echter Sozialdemokrat! Stellvertreter Uli Roß hatte sich dagegen eher auf die schwarzen Hosen konzentriert, lag da aber nicht hundertprozentig richtig: es war nämlich auch Bluejeans dabei!)
Dann war eigentlich die Schautanzgruppe des FV 1912 angekündigt, aber zwei junge Damen, nämlich Lena und Amelie, erklärten dem erstaunten Publikum, daß daraus wohl nichts würde…! In flotten Dialogen kündigten die beiden jungen Damen dann gekonnt die Abba-Lieder an, die von der Gruppe in gewohnt professioneller Weise tänzerisch umgesetzt wurden. Wie immer perfekt getanzt, und die beiden Mädels waren echt "weltklasse", so souverän zogen sie das Publikum in ihren Bann.
Es folgte der Chor des Freundeskreis der Wissädalä Fasänachdä, ganz in Schwarz mit Rüschen und Pailetten. Als mehrfache Grand-Prix-Sieger und stolze Besitzer des MGV-Wanderpokals traten sie außer Konkurrenz auf, insofern war der optische Vorteil, den sie sich durch die zweckfremde Verwendung der Tischdeko als Kleidungsaccessoire verschafften, nicht wirklich von Nutzen. Bereits mit ihrem ersten Lied "Glory to god allmighty" gelang ihnen ein grandioser Einstieg und das Publikum ging begeistert mit. Genauso überzeugend "Aqcuarius/Let the sun shine" aus "Hair" (in diesem Lied glaubte W.H. eindeutig den Kerrlocher Zungenschlag herauszuhören??), das "Wasser für Wissädal" und der Abba-Hit "Thank you for the music". Ein tolles Lob auch den beiden Solisten!
Neu beim Grand-Prix waren die acht "Kerwisch-Weiwer" der AWO mit ihrem Gitarren-Begleiter, aber umso überzeugender war dieser erste Auftritt!!! Laut Kommentar des Bürgermeisters sind diese Badenixen Teil des Werbekonzepts mit der Stadt Waghäusel für das Rheintalbad und hatten an diesem Abend versehentlich den Pfarrsaal mit dem Freibad verwechselt, wo sie die Badesaison eröffnen wollten. Sie kamen nämlich in Badeanzügen und mit den passenden Utensilien wie Badehauben, Schwimmringen usw. Aber ach du liebe Güte: was für Bäuche und Ä….steckten in diesen Badeanzügen!! So "zierliche Figürchen" sieht man im echten Freibad wohl eher selten! Natürlich passte der Text ihres Liedes zum Outfit: "Badekappen, Badeoozug, Badeschlappen und die Hallebadkapp" wurden zur Melodie von "Hallelujah" besungen, und auch der Auftruf zum Besuch des neu und teuer renovierten Bades, "Wissädalä, schimm und tauch!" war nicht zu überhören. Kommentar W.H.: "absoluter heller Wahnsinn!" Das Publikum jedenfalls gab ihm recht und lachte Tränen vor Begeisterung.
Die sechs Sänger des "Stammtisch PlayersPub" hatten bei ihrem Einmarsch als Merlins zunächst das Gruselmoment auf Ihrer Seite; beim Öffnen des Vorhangs hatten sie sich jedoch in fünf zünftige Burschen und eine "holde Maid" im Dirndl mit Oberarmbizeps und behaarten Waden verwandelt. Zwei "völlig synchron agierende Gitarren" sorgten für die nötige Begleitung zu dem bekannten Hit "Fürstenfeld" von STS. Überaus beeindruckt waren die beiden Kommentatoren von der Tatsache, daß die festen Wanderschuhe des Maidls scheinbar auf der Bühne festgenagelt waren und er die ganzen 4 Minuten über dennoch mittanzte ohne umzufallen! Ebenso beeindruckend der Haarpelz unterm rechten Arm (oh je, was für eine Grazie!).
Letzter Teilnehmer und quasi Überraschungsgast, da ganz kurzfristig angekündigt, waren dann 22 Sängerinnen und Sänger des Jahrgangs 1941, die sich spontan entschlossen hatten, mit ihren Liedern beim Grand Prix mitzumachen. Heiner Kretzler begleitete die Gruppe mit der Gitarre und zeichnete auch für die Texte verantwortlich. Ein ganz anderer Stil, Nachdenklichkeit machte sich breit, aber begeisterter Applaus gerade vom jüngeren Publikum auch für diese Vorträge. Man spürte ganz einfach einen berechtigten Stolz auf das, was diese Menschen damals in schwierigen Zeiten selbst geschafft und aus eigener Kraft geleistet haben. Und auch die Aufforderung "drum vertragt euch, seid zufrieden" ist zeitlos und kann man sich auch dieser Tage jederzeit zu Herzen nehmen. 65 Jahre sind sie nun alt, die Jungs und Mädels des Jahrgangs 1941, da haben sie also noch ein Jahr Zeit, bevor es erst richtig losgeht (jedenfalls glaubt das auch unser Bürgermeister in Anlehnung an Udo Jürgens: Mit 66 Jahren…).
Einen Sieger zu küren, das war diesmal nicht notwendig. Alle Auftritte waren wunderbar, es hat richtig Spaß gemacht, nicht ganz so ernst an die Sache heranzugehen. Daher erhielten alle teilnehmenden Gruppen als Anerkennung und Dankeschön ein "Verpflegungspaket" mit auf den Heimweg, bestehend aus MGV-Brot, großer Krakauerwurst und 5 l-Faß Bier (Danke hierfür dem Spender Gunter Maier!!). Nochmals Danke an alle Teilnehmer, es war ein schöner und überaus lustiger Abend!!
Danke natürlich auch an alle Helfer an diesen drei Tagen, es war ein gelungenes Fest.


Artikel vom 21.07.06

Das berühmte Brunnenhaus des Klosters

Ein Ausflug in die Vergangenheit
-.das wäre wohl eine passende Beschreibung des letzten Sonntags, als über 80 MGV-Mitglieder eine Reise nach Maulbronn unternahmen. Die Besichtigung des dortigen Klosters stand unter dem Motto: ‚Aspekte eines Zeitalters - vom Zisterzienserkloster zum Weltkulturdenkmal'. Und tatsächlich vermittelten uns die fachkundigen Führerinnen einen eindrucksvollen Einblick in das monastische Leben der ehemaligen Abtei Maulbronn. Gegründet 1147 in der Abgeschiedenheit des Salzachtals, erforderte diese gezielt gewählte Notwendigkeit der umfassenden Selbstversorgung einerseits zahlreiche handwerklich geschickte Helfer, die dann als sogenannte Laienbrüder in den Orden aufgenommen wurden, zum anderen aber auch ausreichend Wirtschaftsgebäude, die sich bald zu einer mittelalterlichen Klosterstadt entwickelten, die heute noch sehr schön zu besichtigen ist. Gerade diese Geschlossenheit und Vollständigkeit der Gesamtanlage haben mit dazu beigetragen, daß das Kloster 1993 von der UNESCO zum Weltkulturdenkmal ernannt wurde.
Durch die Produktion von Überschüssen aus dieser Eigenwirtschaft entwickelte sich die Abtei im Laufe der Zeit zu einem gewinnbringenden Wirtschaftsbetrieb, und dies widersprach eindeutig dem ursprünglichen, strengen Ordensgedanken der Zisterzienser, der ihnen Einfachheit, Schlichtheit und Selbstgenügsamkeit vorschrieb. Aber bereits 1556 war Schluß damit, als Herzog Christoph von Württemberg im Zuge der Reformation die Abtei aufhob. Sie wurde in eine evangelische Klosterschule umgewandelt und seit 1807 als evang. theologisches Seminar geführt. Auch heute noch bewohnen Internatsschüler die ehemaligen Räume der Laienbrüder - und auch so berühmte Persönlichkeiten wie Johannes Kepler, Friedrich Hölderlin und Hermann Hesse waren zumindest zeitweise Schüler dieses Gymnasiums.
Da das Kloster keinen Orden mehr beherbergt, können viele Räume ungehindert besichtigt werden, und so erhielten wir unter anderem Einblick in die Klosterkirche mit dem berühmten steinernen Kruzifix, dem eichenen Chorgestühl und der Statue der Mutter Gottes in Mitten des" Engelkonzerts", den Kreuzgang mit dem Brunnenhaus, den wunderbaren frühgotischen Speisesaal, der als bedeutendster Raum (aus architektonischer Sicht) des Klosters gilt, und das "Parlatorium", wo einmal täglich das Sprechen erlaubt war (ansonsten verbrachten die Klosterbrüder überwiegend schweigend den Tag, von den Gebeten natürlich abgesehen). Auch die im Innenbereich des Kreuzgangs stehende große Magnolie konnte bewundert werden, sie soll im Frühjahr während ihrer Blütezeit allein schon ein Besuch wert sein.
Ach ja, nebenbei wissen wir jetzt auch, was "Herrgottsbscheißerle" sind: so werden im Schwäbischen die Maultaschen genannt, die ja angeblich in Maulbronn erfunden wurden (daher der Name) zu dem Zweck, den verbotenen Genuß von Schweine- oder Rindfleisch vor dem lieben Herrgott zu verbergen, indem man es als Füllung in den Teigtaschen versteckte. Na, es ist wohl eher unwahrscheinlich, daß der liebe Gott sich so leicht hat "bscheißen" lassen!
Nach der Besichtigung des Klosters ging es mit den Bussen weiter zum eigentlichen Anlaß der Reise, nämlich nach Remchingen, wo der GV 1881 Wilferdingen sein 125jähriges Bestehen feierte. Unter der Leitung der Vizedirigenten Heiner Kretzler, Ellen Metzger und Ulrike Streib sangen dort alle drei Chorgattungen beim Freundschaftssingen. Aber auch danach am Tisch stimmte Heiner Kretzler noch viele Lieder an, die das erfreute Publikum dann auch mit viel Applaus bedachte.


Sommerfest 2007 - Artikel im Mitteilungsblatt der Stadt Waghäusel vom 20./27.07.07

Ein Fest der Superlative war das am ersten Juliwochenende! Zum Glück zwar nicht bei den Temperaturen, die waren wirklich angenehm. Der Besucheransturm im Wiesentaler Pfarrsaal war jedoch überwältigend. Besonderen Zuspruch fand das Mittagessen am Sonntag, wo unter anderem" Saure Nierle" auf dem Speiseplan standen, die leider dann doch nicht für alle reichten. Irgendwann hieß es da nämlich: Tut uns leid, nichts mehr da! Aber natürlich waren auch die anderen Speisen lecker und brachten den Küchenteams an allen drei Tagen zahlreiches Lob ein. Ein weiterer Renner war das Wellfleischessen am Montag mittag, da stimmte die Kalkulation und es kam jeder auf seine Kosten.
Begonnen hatte das Fest am Samstag abend, wo die befreundeten Chöre der MGV Liedertafel Hockenheim und der Harmonie St. Leon zu Gast waren und im Wechsel mit unserem eigenen Frauen-, Männer- und Gemischten Chor auf der Bühne standen. Der Sonntag vormittag bescherte den Besuchern eine gelungene Unterhaltung mit dem GV Sängerbund Wiesental, dem MGV Liederkranz Kirrlach und unserem Männerchor, bevor der Frühschoppen nahtlos in den bereits erwähnten Besucheransturm zum Mittagessen überging, den die Musiker des HOW 1953 musikalisch umrahmten. Dagegen waren der Sonntag nachmittag mit Kaffee und einem überwältigenden Kuchenangebot sowie das Abendessen geradezu beschaulich zu nennen, wenngleich am frühen Abend der Musikverein Harmonie Wiesental mit viel Liedern, Schwung und Begeisterung für eine schöne Stimmung sorgte.
Der Montag nachmittag verlief nach dem bereits erwähnten Wellfleischessen ebenfalls relativ ruhig, bis kurz vor 16.00 Uhr über fünfzig Kinder des benachbarten Kindergarten St. Franziskus den Saal stürmten. Da war auf einmal was los! Da sie auch zahlreiche Muttis, Omas und Geschwister mitbrachten - auch Vatis waren einige dabei - , war der Pfarrsaal schon wieder gut gefüllt, als die Kinder auf der Bühne drei wunderbare Lieder präsentierten, die aber nicht einfach nur gesungen, sondern mit zahlreichen Utensilien anschaulich dargestellt und sogar getanzt wurden. Die Belohnung dafür ließ nicht lange auf sich warten: im Nu standen für alle Kinder Pommes und Getränke auf den Tischen.

Am Montag abend dann hatte der MGV wieder zum musikalischen Wettstreit der Wiesentaler Stammtische aufgerufen. Insgesamt vier Gruppen stellten sich im vollbesetzten Pfarrsaal der Wertung durch drei kompetente Wertungsrichter: unser Bürgermeister Walter Heiler, sein Stellvertreter Uli Ross sowie unser Chorleiter, Matthias Alteheld, bewerteten die Vorträge vor allem nach ihrer künstlerischen Qualität. Neu in diesem Jahr: jede Gruppe musste ein Pflichtstück absolvieren, und die Vorgabe hieß für alle: "Hänschen Klein". Als erstes trat der AWO-Kehrwisch auf. Wer hätte gedacht, dass es eine türkische Version von diesem Kinderliedchen gibt? Wir nicht, mussten uns aber eines Besseren belehren lassen, da uns ja von den Original-Schriftrollen, die man am Fusse des Berges Ararat gefunden hatte, vorgesungen wurde. Das war natürlich nicht so toll für die Wertungsrichter, die ratlos vor ihren deutschen Notenblättern saßen. Das Publikum jedoch war begeistert. Und auch der Kür-Beitrag der Gruppe, der "Königsjodler", riss das Publikum zu Beifallsstürmen hin und musste aufgrund des tosenden Beifalls gar als Zugabe wiederholt werden. Es klang aber auch zu schön schräg! Die kundigen Ohren des Wertungsrichters Heiler hörten gar 13 verschiedene Singstimmen heraus - und das bei 13 Sängern! Das war schon eine reife Sangesleistung, und nach den Worten von Bürgermeister Heiler hatte sich der AWO-Kehrwisch damit eindeutig das große Jodeldiplom verdient.
Auch der Chor der Wissädalä Fasänachdä konnte mit einer neuen, bisher unbekannten Version des alten Kinderliedes aufwarten: zur bekannten Melodie von "Amen" präsentierten sie die amerikanische, gleichwohl aber deutschsprachige Version von "Hänschen Klein" und verführten das Publikum auch gleich zum lautstarken Mitklatschen. Als frei gewähltes Stück folgte das mittlerweile auch in Deutschland bekannte Weihnachtslied aus Übersee "Rudolph the red-nosed Reindeer". Der Chor hatte sich dazu ruckzuck verkleidet, indem alle zusätzlich rote Weihnachtsmannmützen aufsetzten, wobei die Mischung mit dem vorherigen Outfit nun etwas an die 7 Zwerge erinnerte. Na jedenfalls, bei der Jury kamen auch diese beiden Titel gut an und wurden auch gleich als Kampfansage an den Klimawandel interpretiert (Weihnachten mitten im Sommer, wer will denn auch so was?).
Der "Stammtisch Players Pub" hatte sich dieses Jahr mit mehreren Frauen verstärkt, was, so die Juroren hinterher einhellig, sowohl der Optik als auch dem Gesang zu Gute kam. Aus der einfachen Melodie des "Hänschen klein", die im Original mit 5 Tönen und zwei Akkorden auskommt, machte de Gruppe eine fulminante Version zur Melodie des Rita-Pavone-Schlagers "Arrivederci Hans" - eine Idee, die das Publikum zu stehenden Ovationen hinriss. Der zweite Vortrag war dann nicht minder fantastisch: "Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen" war nicht nur dank der Bühnendeko mit Formel I - Boliden ein Augen- und Ohrenschmaus der Extraklasse. Auch die rauchigen Männerstimmen in der tiefen Basslage passten hervorragend zum mittlerweile 30 Jahre alten Original-Song. Nachdenklich machte das Publikum und die Jury nur eins: die Herren stehen da in der alten Rockerkluft aus der "Born-to-be-wild"-Zeit - und singen heutzutage gerade noch gemächlich "Rada rada, radadadada". Na ja, denen merkt man halt jetzt auch schon das Alter an, so rasant wie früher geht's wohl nicht mehr! Spaß beiseite: ein wunderbarer Auftritt!!
Als letzte stellten sich die Frauen und Männer des Wiesentaler Jahrgangs 1941 der Wertung, und auch diese Gruppe hatte sich für das Pflichtstück etwas Besonderes ausgedacht: auf die Melodie der einheimischen Nationalhymne "Wissedäler konnsch ned wärrä" wurde "Hänschen klein, des konnsch ned wärrä" gesungen - perfekt in Vortrag und Textdichtung, harmonisch im Klang und in der Aussprache überragend. Letztere war wieder mal ein Problem für unseren auswärtigen Wertungsrichter aus Westfalen: Matthias Alteheld verstand nämlich kein Wort und vergab daher bei der Bewertung für die Aussprache volle 10 Punkte. Unter tatkräftiger Gitarrenbegleitung Heinrich Kretzlers folgte als zweiter Vortrag und letztes Lied des Abends das stimmungsvolle "Ja wenn die Klampfen erklingen und die Burschen singen", das vom dankbaren Publikum zum lautstarken Mitsingen genutzt wurde.
Die abschließend von den drei Wertungsrichtern durchgeführte Bewertung der Auftritte war dank der humorvollen Worte ein Programmpunkt für sich. Als Fazit blieb festzuhalten: es waren tolle Ideen, tolle Kostüme, tolle Vorträge - ein gigantischer, stimmungsvoller Abend, bei dem der Spaß am Singen im Vordergrund stand und eine Stimmung der Extraklasse herrschte. Dass am Ende ganz knapp mit einem Punkt Vorsprung die Wissädalä Fasänachdä vor dem AWO-Kehrwisch vorne lagen und den neuen Wanderpokal als Erste in Empfang nehmen durften, war letztendlich nur Nebensache an diesem schönen Abend - der dank der ausgelassenen Stimmung des Publikums, der bewundernswerten Kreativität der Teilnehmer, der humorvollen Bewertungen des Wertungsteams und der reibungslosen Organisation des MGV als Veranstalter erneut zu einem Höhepunkt im Veranstaltungskalender Wiesentals geworden war. Übrigens: als großzügige Sieger luden die Fasänachdä spontan alle drei anderen Gruppen zu einem gemeinsamen Fest im Herbst ein.
Da hoffen wir doch dann auf ein paar nette Fotos!

 
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